C4-Säulen
C4-Säulen für HPLC - Präzise Chromatographie-Technologien
C4-Säulen sind spezialisierte Umkehrphasen-HPLC-Säulen, die sich durch eine kurze Alkylkette (Butyl, C4) als stationäre Phase auszeichnen. Sie bieten exzellente Trenneigenschaften für mittel- bis stark hydrophobe Moleküle, insbesondere Peptide, kleine Proteine und organische Verbindungen mit moderaten Hydrophobizitätsgraden. Das Säulenmaterial besteht meist aus hochreinem, vollporösem Kieselgel mit definierten Porengrößen von 120 Å bis 300 Å und Partikelgrößen zwischen 3 und 10 µm, was eine effiziente und reproduzierbare Trennung sicherstellt.
Anwendungsbereiche und Methoden:
- Umkehrphasen-Chromatographie (Reversed Phase HPLC) für Protein- und Peptidanalytik
- Trennung hydrophober bis mäßig hydrophober organischer Moleküle
- Pharmazeutische Wirkstoffanalyse und Biotechnologie
- Methoden mit Trennmechanismen basierend auf hydrophoben Wechselwirkungen und geringfügiger Silanolbindung
Vorteile:
C4-Säulen bieten durch ihre speziell endkappte stationäre Phase eine Reduktion von polaren Silanolwechselwirkungen, was die Peakform verbessert und die Retention von hydrophoben Analyten optimiert. Die Kombination aus geeigneten Porengrößen (besonders 300 Å für größere Biomoleküle) und Partikelgrößen garantiert hohen Durchsatz bei gleichzeitig niedriger Rückpressung. Die mechanische Stabilität sowie eine lange Lebensdauer der Säulen sind essenziell für den robusten Laborbetrieb. Außerdem ermöglichen sie eine breite pH-Stabilität (ca. 1,5 bis 10) und sind kompatibel mit gängigen organischen Lösungsmitteln (z.B. Acetonitril, Methanol) und Pufferbedingungen.
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